Gemeinschaftspraxis Dres. Ley / Völter-Jans

Individuelle Gesundheitsleistungen (IgeL)

Akupunktur

Definition: Der Begriff Akupunktur setzt sich zusammen aus den lateinischen Worten

  • Acus: Nadel, Spitze sowie
  • Pungere: stechen.

So bedeutet Akupunktur das Einstechen von Metallnadeln an bestimmten Punkten, um therapeutische Effekte zu bewirken. Klassische Akupunkturpunkte liegen auf genau festgelegten Leitbahnen, den so genannten Meridianen.

Mittels Akupunktur versucht der Behandelnde Disharmonien zu beseitigen, also Gestörtes zu regulieren, nicht aber Zerstörtes wiederherzustellen. Die Akupunktur ist Bestandteil der Jahrtausende alten traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und wird von dieser als Chen-Chin = "Stechen und Brennen" bezeichnet.

Krankheiten werden hier als Ungleichgewicht der großen Gegenkräfte Yin und Yang definiert, die es mittels Gabe von Pflanzenarzneimitteln und mithilfe von Stimulierung bestimmter Hautreizpunkte (klassische Akupunkturpunkte) zu regulieren gilt.

Das älteste und bedeutendste überlieferte Zeugnis der chinesischen Heilkunst stellt das "Huang Di Nei King" dar, in dem das unter dem damaligen "gelben Kaiser" Huang Di (2697-2596 v. Chr.) bekannte Akupunkturwissen dargestellt wurde.

Durch französische Kaufleute und Missionare gelangte im 17. Jahrhundert erstmals Kunde über die chinesische Medizin und Akupunktur nach Europa.